2.3 Strömungsgeräusche


Als Kenngröße für Strömungsgeräusche für Schalldämpfer LW anzugeben, der von 1qm des Anströmquerschnitts SA (entspricht B H) abgestrahlt wird.

Schallleistungspegel für beliebige Anströmquerschnitte ergibt sich durch Addition des Wertes von 10xIg SA.

Die Prüfung erfolgt nach DIN 45646* bei mindestens zwei Luftgeschwindigkeiten, nämlich 10 und 20m/sek., im Kulissenspalt.

Diese Angaben haben aufzubauen auf den im Rahmen der Erstprüfung vor der fremdüberwachenden Prüfstelle gem. Ziff. 3.2 abzulegenden Prüfungen.

Der von der fremdüberwachenden Prüfstelle nach DIN 45646* gemessene Terzpegel LW, Terz, i wird in Oktavpegel LW, Okt. Wie folgt umgerechnet:


Bei konstantem Kulissenspalt und konstanter Geschwindigkeit wird zwischen den für verschiedne Längen ermittelten Schallleistungspegel linear interpoliert.

Bei konstanter Kulissenlänge und konstanter Geschwindigkeit wird für verschiedene Kulissenspalten linear interpoliert.

Bei konstanten Kulissenspalten und konstanten Kulissenlängen wird für verschiedene Geschwindigkeiten zwischen benachbarten Messwerten nach lg vi interpoliert.

Extrapolation zu höheren als gemessenen Geschwindigkeiten ist unzulässig.

Extrapolation wird zu kleineren Geschwindigkeiten erfolgt ausgehend vom Wert bei der Geschwindigkeit 10m/sek. (gemäß VDI-Richtlinie 2081 mit 50 lg Vi) wie folgt:

Es bedeuten:

LW, vi = gesuchter Schallleistungspegel in dB, als extrapolierter Wert für einen Schalldämpfer mit dem Anströmungsquerschnitt SA und vi kleiner als 10m/s.
LW, 10 = bekannter Schallleistungspegel in dB, bei vi = 10m/s und bezogen aus SA 0 1qm (aus Messungen nach DIN 45646* Abschn. 5.5)
vi = Strömungsgeschwindigkeit der Luft in m/s im freien Querschnitt des Schalldämpfers.
SA = Anströmungsquerschnitt in qm


Der Schalleistungspegel der Strömungsgeräusche gilt als eingehalten, wenn die Abweichungen von dem bei der Erstprüfung bestimmten Schallleistungspegel 2,5 dB (A) nicht übersteigt.