2.1 Dämpfungsmaß

Als Kenngröße für die Schalldämpfer ist ausschließlich das nach DIN 45646* ermittelte Einfügungsdämpfungsmaß von 63 Hz bis 8000 Hz anzugeben. Das in Terzbandbreiten gemessene Dämpfungsmaß wird in Oktavbreiten angegeben. Die Umrechnung von Terz- in Oktavbreiten hat nach der Formel zu erfolgen:


Es bedeuten:
DE, Terz, i = Einfügungsdämpfungsmaß in Terzbandbreite
DE, Okt.
  = Einfügungsdämpfungsmaß in Oktavbandbreite

Diese Angaben haben aufzubauen auf den im Rahmen der Erstprüfung vor der fremdüberwachenden Prüfungsstelle gem. Ziff. 3.2 abzulegenden Prüfungen.

Dämpfungswerte für abweichende Kulissenspalten sowie für abweichende akustisch wirksame Kulissenlängen sind jeweils durch lineare Interpolation zwischen den gemessenen Werten zu ermitteln. Bei der Interpolation der Kulissenspalte ist eine Auftragung über1/s zu verwenden.

Extrapolation ist unzulässig.

Nicht zulässig ist eine rechnerische Ermittlung oder Übertragung von Messwerten für Kulissen, deren Konstruktion und/oder verwendetes Material vom geprüften Typ abweicht. Mit schriftlicher Zustimmung des Güteausschusses dürfen Messergebnisse auf Kulissen übertragen werden, deren geringfügige Modifikation keinen Einfluss auf das Dämpfungsmaß hat.

Das Dämpfungsmaß gilt als eingehalten, wenn die Abweichung 15% vom Nennwert oder 3 dB nicht übersteigt. Es gilt der jeweils größere Wert zuzüglich zulässiger Messtoleranz gem. DIN 45646* Abschn. 2.